Vorbereitung: Wenn die Tour im Kopf beginnt

Eine Reise wie diese beginnt nicht erst beim Anlassen des Motors – sie beginnt Wochen vorher, wenn die Karten auf dem Tisch liegen und die Route grob Form annimmt. Die Fähren haben wir noch nicht gebucht, das entscheidet der „Leisereiter operativ“. Diesen Spitznamen bekam unser Tourguide, der immer an der Spitze die Touren anführte und sich niemals verfahren hatte. 😎 Ein Motorradfahrer verfährt sich nicht, er ergründet nur Wege, auf denen noch niemand zuvor gewesen ist. Und wir legten Wert auf möglichst viel Fahrspaß – also keine endlosen Autobahnkilometer, sondern abwechslungsreiche Nebenstrecken, landschaftlich reizvoll, fahrerisch interessant.


Die Maschinen – zwei zuverlässige Reise-Enduros von BMW und Triumph – wurden gründlich durchgecheckt: Reifen, Bremsen, Öl, Licht. Auch das Gepäck war schnell gepackt. 


Nach all den Jahren wissen wir genau, was wir brauchen – und was nicht. Weniger ist mehr, besonders auf kurvigen Inselstraßen.


Kommunikation unterwegs? Na klar wir haben in unseren Helmen Headsets, über die wir miteinander verbunden sind. So können wir uns einander das Ohr des anderen abkauen. 🤪 Und Navigation? Ja logo, Solide, offlinefähig und diesmal ohne die alten Eurasia-Karten, aber immer mit dem Bauchgefühl als Backup. Und das Wichtigste: die Vorfreude, endlich wieder gemeinsam unterwegs zu sein. Frei, flexibel, mit offenen Visieren dem Süden entgegen. 



Beliebte Posts aus diesem Blog

Etappe 6 – Von Küste, Wildnis und Wasser: Porto Ota nach Porto Vecchio

Etappe 4 – Leinen los: Von Livorno nach Bastia – Ankunft auf der Insel der Kurven

Zurück auf der Straße – und im Blog: Das Vermächtnis der Xenonbande