Der Tag begann, wie ein perfekter Reisetag beginnen sollte: ein leckeres Frühstück , ein klarer Himmel und angenehme 16 Grad – genau richtig, um das Hochland der Toskana auf zwei Rädern zu durchqueren. Schon nach den ersten Kilometern war klar: Heute wird ein Fahrtag für’s Herz. Kleine Straßen, verkehrsarm, mit traumhaften Pässen und Blicken, die jeden Postkartengestalter neidisch machen würden. Weite Hügel, Zypressen, das leise Brummen der Enduros – die Toskana zeigte sich von ihrer allerbesten Seite. In der Ferne, über den Hügeln, lag Florenz – aber wir ließen die Stadt links liegen , zu groß, zu trubelig für das, was wir heute suchten: Ruhe, Straße, Landschaft. Kurz darauf kündigte ein unscheinbares Schild am Wegesrand den Wechsel an: Toskana Ende – Emilia-Romagna Beginn. Für uns: Zeit für eine Pause. Und für eine Portion Spaghetti Carbonara , wie sie nur in Italien schmeckt: einfach, ehrlich, auf den Punkt. Gestärkt ging es weiter – eigentlich mit dem Plan...
Wir sind auf dem Weg. Mein Kumpel ist auf eigene Achse unterwegs in Richtung München, während ich von Berlin aus über die Autobahn nach München Anreise. Wie bereits erwähnt, wollen wir ja Autobahnen meiden und nur Landstraßen benutzen. Das ist aber in Richtung München eher schwierig und deswegen habe ich mich für ein Gespann entschieden, mit dem ich gemütlich auf der Autobahn Richtung München Düse . Gegen 17:00 Uhr sind wir an unserem Treffpunkt eingetroffen und haben uns erstmal ein Bierchen gegönnt um den Staub der Straße herunter zu spülen. Auch ein Abendessen durfte natürlich nicht fehlen. Im Anschluss daran haben wir uns noch etwas die Beine im Ort vertreten. Kaum zu Glauben, aber wir sind hier tatsächlich kurz hinter München auf dem Land. Keine Hektik, kein Lärm sondern nur ländliche Stille. Unsere Unterkunft hatte sicherlich schon bessere Tage erlebt. Alles sehr rustikal und im Charme der 70er Jahre. Aber die Zimmer sind sauber und ordentlich, mehr haben wir aber auch nicht erwa...
Nachdem sich unser Micha zu seinem Geburtstag ein neues Moped geleistet hatte, wurde es für uns Zeit die neu angekündigten Modelle von BMW auf der Sachsenkrad in Dresden näher in Augenschein zu nehmen. Mit dabei war unser Kumpel Raimi und Andreas Schmidt kurz Schmidty. Der gegenseitige Wunsch, sich kennen zulernen war hier mit der Messe ein willkommener Anlass. Und während wir alle mächtig in Benzingesprächen vertieft waren, kam Raimi mit einer "kleinen" Sensation: Er möchte die nächste Tour wieder mit uns mitfahren.... Ja, richtig gelesen! Raimund will sich der Xenon-Bande anschließen und uns begleiten. Da haben wir alle erstmal gestaunt. Wahrscheinlich konnte er sich dem Reiz unserer Grüße auf unseren Videofilmen nicht mehr entziehen. Und als er dann auch noch hörte es geht diesmal zur Ostseeumrundung, da war er voll motiviert - trotz der Einreise nach Russland... Ja mehr dazu wird's hier wieder geben, wenn unser Micha mit der Feinplanung für diese Tour fertig ist. Viel...