Grenzerfahrung ...





... oder Willkommen im Abenteuerland. Das triff es wohl heute als Motto am Besten. Nach einer entspannten Tour in Richtung georgische Grenze sind wir zunächst durch Trapzon (Türkei) gefahren und haben dort ein wenig Kultur des Landes mitgenommen. Dort haben wir nämlich gelernt wo der Spruch: "Lügen haben kurze Beine" herkommt. Nämlich aus Trapzon. Alle die wir hier gesehen haben, haben im Verhältnis zum Körper viel zu kurze Beine und das kommt daher, dass sie immer behaupten Alah wäre der einzige Gott. Und dass das eine Lüge war, konnten wir hier in Trapzon besichtigen. Hier steht die älteste christliche Kirche in Form einer byzantischen Kirche. Gebaut wurde sie im 3. Jahrhundert, Alah und der Mutzi wurden erst viel später entdeckt - nämlich um 570 n. Chr. Und weil die hier immer noch der Meinung sind, dass Alah der Alleinige ist, hat sie Gott kurzerhand bestraft, mit kurzen Beinen. Und nun wissen wir auch woher der Spruch kommt - aus der Türkei. Wenn das mit der Bildung so weiter geht, dann werden wir glatt diese Reise als Bildungsurlaub einreichen.

Weiter ging es dann zur georgischen Grenze und dort haben wir an "Spießroutenlaufen" alles mitgenommen, was man als verwöhnter EU-Reisender überhaupt nicht mehr gebrauchen kann. Von fehlenden Zollerklärungen bis hin zu nicht erfassten Kennzeichen im Computer - jawohl im Computer war alles dabei. Natürlich zu Fuss und zwar vom Anfang bis zum Ende der Grenze. Sonst hätte es ja kein Spass gemacht. 2 1/4 h später hatten wir es auch schon geschafft. War doch ganz leicht - wenn man weiß wie. Die Sonne war mittlerweile ohne uns untergegangen und so sind wir dann mit 3300km auf dem Tacho ins dunkle Georgien eingereist und bis nach Batumi (ca. 20km hinter der Grenze) gefahren. Dort haben wir nach eine kleinen Sightseeing Runde auch eine schnuckelige Unterkunft gefunden. Und morgen wird dann das Abenteuer beginnen... aber das ist dann wieder eine andere Geschichte.

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