Ostsee satt....


...so hatten wir uns den Tag nicht vorgestellt. Zunächst verlief alles glatt, wir trafen uns pünktlich um 8:45 in Mühlenbeck auf einer Tankstelle. Micha und Raimi sind von Senzig rüber gekommen, Martin hatte bei Cwiki übernachtet. Die ersten 100km waren auch ganz ordentlich. An der Grenze zu Polen fing es dann an zu tröpfeln. Bei einer Kaffeepause auf polnischer Seite hatten wir ein bisschen gequatscht um dann zu Tankstelle weiter zufahren. Der Sprit ist in Polen 20 Cent/Liter billiger als bei uns. Kurz nach der Tanke traten wir dann in das polnische Feuchtbiotop ein. Petrus öffnete die Schleusen und von da an fuhren wir mehr oder weniger - eher mehr im Regen. Kleiner Lichtblick beim Mittagessen, es hellte auf. Aber kaum saßen wir wieder auf den Böcken, da fing es schon wieder an zu schiffen. Diesmal aber etwas heftiger und so sollte es dann auch bis zu unserer Ankunft in Ustka bleiben. Die Strände an der polnischen Ostsee sind zwar alle gut besucht, aber Ölkleidung kann zu dieser Jahreszeit offensichtlich gute Dienste leisten. Gegen 18:00 Uhr sind wir dann in unserem Zielort Ustka angekommen - natürlich im Regen und die Handschuhe hatten sich dann auch schon verabschiedet. Die Villa in der wir abgestiegen sind, in jener Villa hat schon Bismark genächtigt. Allerdings als Sommerresidenz. Leider hat sich seit her einiges verändert. Hätten wir die Ländereien hier nicht wieder abgeben müssen, dann hätte man uns wenigstens auch verstanden. So mussten wir mit dem Umstand leben, dass in den Zimmern die Heizung nicht ging und damit unsere Klamotten auch nicht trockneten. Zum Glück hatte Raimi den rettenden Fön dabei...