die Masuren und Störche...




der heutige Tag war mit mehreren sonnigen Passagen gekennzeichnet. Und immer dann, wo die Landschaft am Schönsten ist. Gleich nachdem Start haben wir die Wolfsschanze und das, was von dem Attentat auf Hitler übrig geblieben ist, besichtigt. Ist schon schaurig mit anzusehen, was die damals da alles in die Landschaft gemauert hatten. Das steht bestimmt für die Ewigkeit, dass haben nicht mal die Russen geschafft weg zusprengen. Weiter ging es dann im Nieselregen auf polnischen Alleen mit Kopfsteinpflaster, schön rutschig und immer schön vorsichtig.

Die Masuren erinnern ein wenig an Meck-Pomm nur viel hügliger und mit Höhen von bis zu 300m auch etwas höher. Landschaftlich jedenfalls ein Traum und die vielen Dörfer beherbergen Unmengen an Störchen, weit aus mehr als man jemals in Brandenburg sehen kann. Das wird vermutlich an der ländlichen, intakten Natur der Masuren liegen.

Nachdem Grenzübertritt zu Litauen haben wir erstmal anständig zu Mittag gegessen. An einer Tankstelle sind wir dann von einem mordsmäßigen Gewitter überrascht worden. Da war alles mit dabei, auch Hagelkörner. Wir beschlossen dann auf der Autobahn zu bleiben auf der es dann auch bald trocken wurde. Und weil uns die Müdigkeit übermannte haben wir dann mal ein bisschen Gas auf der Autobahn gegeben. 211,6 Km stand dann als Maximal in Cwikis Navi und das mit voller Reisemontur. Die Müdigkeit war schnell überwunden und die restliche Strecke von 150km haben wir dann in etwas mehr als einer halben Stunde absolviert. Am Ziel in Kleipeda mussten wir erstmal nachtanken und dann ging es auch schon mit der Fähre auf die kurische Nehrung, eine Laune der Natur und mit einer riesigen Sanddüne ausgestattet und mit Wildschweinen, die am Straßenrand von den Leuten gefüttert wurden. Andere Länder, andere Sitten..

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