Posts

noch ein Nachschlag....

Bild
... mittlerweile sind wir alle wohlbehalten wieder angekommen und dürfen uns mit voller Energie unserer Arbeit widmen. Und fast wäre es untergegangen... Aber eben nur fast. Auf dem Rückweg von Italien haben wir ein weiteres Land auf unserer Landkarte abhacken können. RSM oder Ausgeschrieben die Republik von San Marino. Das hat sich auch richtig gelohnt. Perfektes Timing unseres Leisereiters hat dazugeführt, dass wir pünktlich zum Sonnenuntergang dort angekommen sind. Und das auch noch auf schicken kleinen Nebenstrassen mit vielen Kurven... Einfach traumhaft. Und wem dass nicht genug war, der konnte sich auf den nächsten Tag freuen, da war der Large di Garda dran. Aber das wäre dann wieder eine andere Geschichte....

eine Bootsfahrt ...

Bild
... die ist lustig. Genau das ist das Motto der 2 1/2 Tage auf See. Zunächst dachten wir daran, wie wir wohl die Zeit auf der Fähre herum bekommen würden. Aber als wir die vielen Mopedfahrer gesehen haben war klar, das wir genügend Gesprächsstoff haben werden. Und in der Tat, genauso kam es und die Zeit verging wie im Fluge. Die Fähre an sich war grottenlangsam, dass können die griechischen Fähren annähert doppelt so schnell. Kein Wunder, dass wir 2 1/2 Tage brauchten.

Endlich Urlaub ...

Bild
.. und den haben wir uns nun nach 7210km wirklich verdient. Wir sind jetzt in Cesme (Türkei)angekommen und morgen fahren wir mit der Fähre Richtung Ancona in Italien. 2 1/2 Tage nur in der Sonne liegen und gar nix machen. DaS haben wir uns nicht nur verdient, dass haben wir uns auch erfahren. Was jetzt noch nach dem Schiff kommt, ist der Ritt nach Hause über die Dolomiten, die Alpen nach Bayern und dann auf dem direkten Weg Richtung Heimat, Micha und Cwiki rechts Richtung Osten und Martin wie immer links gen Westen. Es wird in der Nachlese wie immer ein paar zusammengefasste Fakten geben und dann war es das auch schon für dieses Jahr mit der Xenon-Bande im Kaukasus. Zunächst geht es in italien aber erst einmal nach San Marino. Aber das wird dann wieder eine andere Geschichte...

auf der Jagd...

Bild
... nach der begehrten Trophäe sind wir heute erfolgreich gewesen. Wie schon berichtet, hat der "Nichterkanntwerdenwollende" eine Trophäe für das Überschreiten des Speedlimits erhalten. Und die beiden anderen waren die ganze Zeit ein bißchen neidisch. Zwar hatten sie nie etwas gesagt aber die Wehemenz der Nachfragen waren doch schon von Neid gekennzeichnet. Und heute war es dann endlich soweit. Auf der Jagd nach need for speed kam uns ein getarnter Radarwagen entgegen - jawohl entgegen und hat uns alle drei mit 110km/h gemessen. Erlaubt sind für Mopeds nur 70km/h. 5km weiter stand dann auch schon der freundliche Polizist und winkte uns heraus um uns die entsprechenden Urkunden zu überreichen. Hier scheint es Einheitspreise zu geben, denn die Urkunde war mit je 265 türkischen Lira (130€) versehen. Einzulösen innerhalb von 4 Wochen... oder aber auch nicht. Wir werden uns wohl eher für NICHT entscheiden. Die ganze Zeremonie dauerte fast eine halbe Stunde und so mußten wir notged...

Kultur ...

Bild
... und Sport Teil 2 war das heutige Thema. Sportlich war heute eher das Fahren und dafür gab es aber wieder Kultur satt mit gemäßigtem Spaziergang. Den Ort den wir besichtigten hieß Göreme und nun folgt der wissenswerte Teil. Die Höhlenarchitektur in Kappadokien in der Zentraltürkei umfasst sowohl Wohnräume und Wirtschaftsräume als auch Sakralgebäude wie Kirchen und Klöster, die aus dem weichen Tuffgestein der Landschaft herausgearbeitet wurden. Durch Siedlungsspuren ist nachgewiesen, dass das Gebiet von Kappadokien schon in vorgeschichtlicher Zeit bewohnt war. Ob schon in dieser Zeit Höhlen angelegt wurden, ist nicht belegt. Wahrscheinlich ist allerdings, dass zumindest in der Bronzezeit, als die Region zum Kerngebiet des hethitischen Großreichs gehörte, die ersten Gänge und Räume als Lagerstätten und möglicherweise auch als Rückzugsmöglichkeit in den Fels gegraben wurden. In der unterirdischen Stadt Derinkuyu wurde zwar ein Handwerkzeug hethitischen Ursprungs gefunden, das aber auch...

Sport und Kultur...

Bild
... satt! Das ist das Thema für heute. Auf unserem heutigen Weg liegt Nemruth Dagi, der legendäre Berg in der Provinz Adiyaman im Südosten der Türkei. Er gehört zu den absoluten historischen Highlights des Landes. Auf 2150 Metern Höhe sind auf drei riesigen Terrassen Statuen der griechischen und persischen Götter- und Herrscherwelt verteilt. Unter einem 50 Meter hohen Schotterhügel wird das Grabmal des Königs vermutet. Die Aussicht auf dem Berg ist atemberaubend. Die Berge von Malatya und Adiyaman zeigen sich in ihrer ganzen Pracht, die zahlreichen Stauseen des Gebietes liegen einem zu Füßen. Leider hat ein Erdbeben den Figuren die Köpfe runtergehauen, so dass diese nun vor den Korpussen liegen. Wie sollte es auch anders sein, auf einem Berg in 2150m höhe. Das allein stellt kein Hindernis dar, denn die 2000m sind mit dem Moped schnell geschafft. Was wir nicht wussten, die restlichen 150 Höhenmeter mussten wir zu Fuss gehen und das in voller Montour. Was für eine Schinderei! Aber das Er...

Auf der Suche ...

Bild
... nach den schönen Flecken dieser Erde sind wir heute fündig geworden. Aber der Reihe nach. Morgens am Fusse des Ararats im Hotel "Golden Hill" haben wir auf der Dachterrasse gefrühstückt und einen letzten Blick auf den Bergngeworfen. Dann ging es weiter ganz dicht an der iranischen Grenze über einen 2644m hohen Pass in Richtung Ost-Anatolien, die Gegend in der die PKK ihr Unwesen treiben soll. Alles eine große Mähr. Unseren Kidnappern am Ararat sind wir ja bereits entkommen und die Widerstandskämpfer werden auch kein großes Interesse an uns haben. Wir fallen einfach aus deren Beuteschema heraus (zu alt für Organspenden und nicht interessant für den Sklavenhandel). Statt wilden Banditen treffen wir nur nette Leute. Egal wo wir gerade anhalten, es dauert keine 30 sec. und wir sind von Neugirrigen umzingelt. Eine Kernfrage per Zeichensprache kristalisiert sich heraus: "Wie teuer sind die Mopeds?" und Micha pariert das in perfekter Zeichensprache. Überall bekommen w...