... gab's mächtig was auf die Ohren. Und zwar nicht nur aus der Dose, sondern auch von den vielen ausgestellten Mopeds - dass die Leute immer solch einen Krach machen müssen!
Einen Rasenmäher mit einem 8 Zylinder Chevy Motor hat in der Tat nicht jeder und damit bekommt man wirklich einen rasanten Schnitt hin...
Wir sind auf dem Weg. Mein Kumpel ist auf eigene Achse unterwegs in Richtung München, während ich von Berlin aus über die Autobahn nach München Anreise. Wie bereits erwähnt, wollen wir ja Autobahnen meiden und nur Landstraßen benutzen. Das ist aber in Richtung München eher schwierig und deswegen habe ich mich für ein Gespann entschieden, mit dem ich gemütlich auf der Autobahn Richtung München Düse . Gegen 17:00 Uhr sind wir an unserem Treffpunkt eingetroffen und haben uns erstmal ein Bierchen gegönnt um den Staub der Straße herunter zu spülen. Auch ein Abendessen durfte natürlich nicht fehlen. Im Anschluss daran haben wir uns noch etwas die Beine im Ort vertreten. Kaum zu Glauben, aber wir sind hier tatsächlich kurz hinter München auf dem Land. Keine Hektik, kein Lärm sondern nur ländliche Stille. Unsere Unterkunft hatte sicherlich schon bessere Tage erlebt. Alles sehr rustikal und im Charme der 70er Jahre. Aber die Zimmer sind sauber und ordentlich, mehr haben wir aber auch nicht erwa...
Der Plan für heute war eigentlich simpel: ein ruhiger Tag in Livorno, Tickets holen, vielleicht ein bisschen entspannen, und dann am nächsten Tag rüber nach Korsika. Doch wie das mit simplen Plänen in Italien so ist – sie nehmen gerne mal einen Umweg. Der Tag begann gemütlich, mit einem Kaffee und dem Gefühl, nach dem Regenritt vom Vortag etwas verschnaufen zu dürfen. Die Sonne zeigte sich, die Klamotten trockneten langsam, und die Vorfreude auf Korsika wuchs. Alles lief gut – bis wir anfingen, uns um die Fährtickets zu kümmern. Wir dachten: „Am Hafen wird man uns helfen können.“ Denkste. Der Ticket-Schalter? Geschlossen. Die Automaten? Nicht existent oder nicht funktional. Die wenigen Leute, die dort arbeiteten, zuckten nur mit den Schultern oder schickten uns vage irgendwohin. Niemand wusste etwas Genaues, niemand fühlte sich zuständig – das volle Programm zwischen Ratlosigkeit und südländischer Gleichgültigkeit. Also hieß es: Plan B – ab ins Zentrum, zur Touristeninfor...
Früh morgens , mit noch müden Gesichtern und wachsendem Hunger auf echten italienischen Kaffee, verließen wir unsere Unterkunft in Bastia. Die Fähre nach Livorno stand an – und damit auch der offizielle Abschluss unserer Korsika-Etappe . Die Organisation am Hafen? Sagen wir: typisch französisch entspannt. Abfahrt mit einer Dreiviertelstunde Verspätung , ohne große Erklärung. Auch auf See holte das Schiff nichts mehr auf – die Zeit schob sich weiter, und so legten wir auch in Livorno deutlich später als geplant an. Aber das passte fast schon – irgendwie war es ein sanfter Ausklang nach den Tagen auf der Insel. Das Wetter hatte sich etwas eingetrübt , die Sonne versteckte sich hinter einer matten Wolkendecke – aber das störte nicht. Wir waren wieder auf dem Festland, die Maschinen liefen rund, und der nächste große Abschnitt unserer Reise lag vor uns: Rom und der Vatikan. Unser heutiges Ziel lag jedoch noch knapp 90 Kilometer nördlich von Rom , in Civitavecchia – einer Ha...